Zutaten:

3 Esslöffel Chiasamen, über Nacht eingeweicht in der dreifachen Menge Wasser

1 Handvoll Beerenmischung, im Winter ist Tiefkühlware o. k.

1 Handvoll milde Kräuter, zum Beispiel Ringelblume, Brennnessel, Klettkraut, oder kleine Mengen Schafgarbe und Löwenzahn.

1- 2 Teelöffel Stevia nach Belieben

Zubereitung:

Weiche am Abend vorher die Samen ein. Du kannst auch die Beeren schon aus dem Tiefkühlgerät nehmen, aber morgens reicht nach meiner Erfahrung auch.

Lege ein paar Beeren für die Dekoration zurück.

Rühre die eingeweichten Chiasamen noch einmal durch und fülle sie in eine schöne Schale.

Wenn es schnell gehen soll, reichen auch ca. 10 Minuten Einweichdauer. Durch eine längere Zeit kommt aber der Keimvorgang ins Laufen, wodurch sich viele Vitamine bilden und vor allem die Lektine abbauen. Dies sind Stoffe, die die Pflanzen in ihrer Samen einlagern, um Fressfeinde davon abzuhalten, zu viel davon zu essen. Lektine hemmen nämlich die Aufnahme von Mineralstoffen.

Durch den Trick mit dem Einweichen können wir mehr als ein paar Körner essen, ähnlich wie die Vögel, die Körner in ihrem Kopf erst ein bisschen ankeimen, bevor sie sie in den Magen weiterleiten.

Wenn Du ein warmes Frühstück möchtest, kannst Du die Chiasamen auch in eine Schüssel mit warmem Wasser stellen oder noch etwas ca. 60 °C heißes Wasser dazugeben.

Mixe nun die Beeren mit den Wildkräutern und je nach Bedarf mit etwas Wasser für die Konsistenz.

Fülle diesen Smoothie in die Schale mit den Chiasamen und dekoriere mit ein paar zurückbehaltenen Beeren.

Gesunden Appetit!

Wieso dieses Frühstück so gesund ist?

Die Chiasamen enthalten ähnlich wie unsere heimischen Laien Saaten viel Omega-3-Fettsäuren. Da wir mit den meisten anderen Ölen er Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen, ist es wichtig, von diesen weniger und dafür von den Omega-3-haltigen mehr zu essen. Dies erreichst Du zum Beispiel durch dieses Frühstück.

Beerenfrüchte haben eine besonders starke Antioxidativ Wirkung, sodass Professor Claus Leitzmann von der Gießener Uni täglich mindestens ein Handvoll Beeren empfiehlt.

Wildkräuter dagegen enthalten besonders viele gut bioverfügbare Vitamine und Mineralstoffe, aber ebenso heilkräftige Substanzen und freie Elektronen, die von Molekülen aufgenommen werden können, denen beispielsweise durch Umwelteinflüsse Elektronen fehlen und die deswegen oxidativen Stress auslösen.