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Aus regionalen, saisonalen Zutaten gefertigt erfreuen diese fruchtigen Riegel Wanderer, Schulkinder und Süßschnäbel gleichermaßen und helfen dir, angestoßenes Fallobst zu verwerten.

Auch zum Tee oder Kaffeeklatsch schmecken sie gut, in der Adventszeit mischst du etwas Lebkuchengewürz unter. Ich mag sie dann am liebsten mit Sternanis- ein Gedicht mit ganz zarter Lakritznote.

Feuchte Zutaten

550 g Äpfel und Birnen

200 g Rosinen

200 g entsteinte Datteln

 

Feste Zutaten

150 g Haselnüsse, grob geschrotet*

200 g Sonnenblumenkerne*

300 g Buchweizen*

1 TL Traubenkernmehl (optional, siehe Erläuterung unten)

 

*idealerweise aktiviert, das bedeutet über Nacht eingeweicht oder sogar angekeimt. Hier verlängert sich die Trockenzeit, sofern die Zutaten nicht nach der Aktivierung getrocknet wurden, um sie haltbar zu machen.

 

Zubereitung

Mixe alle feuchten Zutaten zu einer Masse, die gern noch stückig sein darf.

Knete dann die trockenen Zutaten unter und streiche den Teig ca. 1 cm dick auf den mit Paraflex- oder anderer Folie belegten Blechen deines Dörrgerätes aus.

Ziehe mit dem Messerrücken dort Kerben, wo du die Trail bars später auseinanderbrechen möchtest und trockne sie dann für einige Stunden.

Sobald du die Folie ohne große Verluste abziehen kannst, drehe die Trail bars und trockne sie auch von der Unterseite bis sie auch innen trocken sind..

 

Aufbewahrung

Ganz durchgetrocknete Trail Bars halten sich einige Wochen in einem kühlen, trockenen Behälter wie einer gut schließenden Keksdose.

Solltest du sie lieber etwas feuchter mögen, kannst du sie einige Tage im Kühlschrank lagern oder tiefgefrieren.

 

Wozu ist das Traubenkernmehl im Teig?

Traubenkerne enthalten extrem viele Antioxidanzien, die die Fähigkeit haben, Vitamine zu regenerieren. So erhältst du gleichsam Vitamine kostenfrei geschenkt und generierst aus vielen Zutaten „Superfoods“. Und das ohne lange Importwege. Traubenkernmehl fällt bei der Saft- und Weinherstellung als Abfallprodukt an. Du bekommst es im Bioladen als trockenes Pulver

 

No-Waste-Tipp: So kannst du Traubenkernmehl selbst herstellen

Mach es wie ich: presse einmal pro Jahr Trauben durch den Entsafter und pulverisiere den getrockneten Trester. Damit hast du auch das Resveratrol, mit dem sonst Rotwein als gesund vermarktet wird. Das ist schließlich auch im Saft und den Schalen der Trauben.

Zum Wegwerfen viel zu schade: Fallobst. Bitte immer gut waschen!