Seite wählen

Zutaten:

50 g Mandeln, idealerweise über Nacht eingeweicht
2 Rote Bete mit Schale in groben Stücken – achte hier auf gute Bio-Qualität
100 g Tomaten
1 reifen Apfel oder 1 reife Banane
Ca. 2 Esslöffel Chilisauce nach Geschmack

Salz + Pfeffer + Zitronensaft fürs Abschmecken

 

Zubereitung:

Fülle alle Zutaten in deinen Mixer und verarbeite sie zu einer cremigen Suppe.

Schmecke mit Salz und Pfeffer und etwas Zitronensaft ab.

Du kannst noch Wasser für die Konsistenz dazu geben, ich mag die Suppe aber gerne etwas dickflüssiger.

Wenn Du die Suppe gerne warm magst, kannst Du entweder warmes Wasser verwenden oder den Mixer etwas länger laufen lassen, so dass die Reibungswärme Deine Suppe erhitzt (wie schön, wenn sich der Physikunterricht gelohnt hat)!

 

Wieso sollten Rote Bete besser in GUTER Bio-Qualität gekauft werden?

Rote Bete neigen dazu, Nitrat aus dem Boden anzureichern. Konventionelle Rote Bete enthalten durch übermäßige Düngung daher leider oft große Nitratmengen.

Bei besseren Bio-Siegeln als das EU-Bio darf kein Kunstdünger verwendet und nur eine bestimmte Anzahl von Tieren pro Hektar gehalten werden, sodass sich die eingebrachten Nitratmengen in Grenzen halten.

Bei Rohkost ist das nicht ganz so schlimm wie bei gekochtem Essen, denn erst beim Kochen oder langen Aufbewahren bei Zimmertemperatur verändert sich das enthaltene Nitrat zu Nitrit und wird damit zu einem krebserregenden Stoff.

 

Kunstdünger als Treiber des Klimawandels

Aber auch für uns Rohkost-Veganer gilt: Kunstdünger entsteht durch das Haber-Bosch-Verfahren, mit dem Stickstoff aus der Luft „eingefangen“ wird.

Leider benötigt dies Verfahren große Mengen Energie und ist daher einer der Treiber des Klimawandels.

Aus diesem Grund kaufe ich wann immer möglich nicht das EU-Bio, das weniger strenge Vorgaben macht und vermutlich auch weniger streng kontrolliert ist, sondern Label wie Demeter oder Bioland.